Nein zum Krieg

Wer wir sind


Wir – das Siegener Bündnis „Nein zum Krieg und Hochrüstung! Ja zu Frieden und internationaler Solidarität!“ - laden alle Menschen, Initiativen, Organisationen und Gruppen, die sich aktiv für Frieden, Dialog und Verständigung einsetzen, herzlich zum Dialog ein.

In einer Zeit, in der Konflikte weltweit zunehmen und gesellschaftliche Spannungen wachsen, möchten wir gemeinsam Wege finden, wie wir konstruktiv und wirksam zu einer friedlicheren Zukunft beitragen können.


Was heißt das?


Für den Frieden sind viele Menschen aus ganz unterschiedlichen Motiven aktiv: z. B. Christen, Gewerkschafter, für den Sozialismus brennende, Sozialdemokraten, Grüne, Kommunisten und natürlich Menschen, die keiner Gruppierung angehören. Keiner darf ausgeschlossen werden, und wir müssen lernen, besser zusammen zu arbeiten!


In diesem Zusammenhang betont die Gewerkschafterin und Friedensaktivistin Ulrike Eifler: „Wir müssen alles dafür tun, eine Friedensbewegung aufzubauen, die breit aufgestellt ist und jedem einen Platz bietet, dem Militarisierung, Kriegstüchtigkeit und Bombenterror zuwider sind.“

Alle für den Frieden aktiven Menschen, haben dabei den Wunsch nach einer Gesellschaft, die friedlich ist, sozial gerecht und ökologisch, die auf Solidarität und Zusammenarbeit ausgerichtet ist statt auf Konkurrenz oder gar Krieg.


Diesem Ziel stehen jedoch die aktuellen Entwicklungen entgegen, die von Egoismus, nationalistischem Denken, der Abgrenzung gegenüber anderen Nationen und dem Ausgrenzen von sozial Schwachen geprägt sind. Die Vorstellung, dass die eigene Nation, das eigene „Ich“ an erster Stelle stehen müsse, droht zum prägenden Merkmal gesellschaftlicher Debatten zu werden.


Die Gesellschaft soll kriegstüchtig werden, überall auf der Welt wird aufgerüstet, die sozialen und ökologischen Fragen, die dringend gelöst werden müssen, spielen kaum noch eine Rolle. Armut und Hunger nehmen zu, der Raubbau an den natürlichen Lebensgrundlagen geht ungebremst weiter und das Flüchtlingselend breitet sich auf der ganzen Welt aus.


Hier müssen wir konsequent gegensteuern. Das erfordert intensive Diskussionen und die gemeinsame Suche nach Lösungen. Zusammenarbeit und gemeinsame Aktionen sind ein wichtiger Teil davon. Ebenso entscheidend ist jedoch ein lebendiger, demokratischer Dialog auf Augenhöhe, in dem die unterschiedlichen – auch weitergehenden – Ziele der Beteiligten respektvoll miteinander besprochen werden.


Unsere gemeinsame Position ist eindeutig:


Wir sind überzeugt, dass von deutschem Boden nie wieder Krieg ausgehen darf, und setzen uns entschlossen für eine Politik ein, die Frieden schafft, stärkt und dauerhaft sichert.


„Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!“


Deshalb sind in der Friedensbewegung alle eingeladen mitzumachen und ihr Potential und ihre Sichtweisen einzubringen mit Ausnahme von faschistischen und nationalistischen Gruppierungen.


Wir freuen uns auf viele Interessierte, die sich am Bündnis beteiligen wollen.